Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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Söhnleins halber, welches damals vierzehn Jahre alt war, wenden ſollte. Ich verkaufte die Handlung und alle Waaren meines Seligen und ſtellte es dem hei⸗ ligen Antonius, meinem Schutzpatron, anheim, was aus Maurice werden ſollte. Zu meinem unausſprech⸗ lichen Entzucken zeigte derſelbe große Luſt und Ver⸗ langen zum geiſtlichen Stande, und ich war ſchon im Begriff, ihn in ein Collegium zu ſchicken, als er ei⸗ n Sonntags, nachdem er auf einem Spaziergange Herrn Gaſtine getroffen und ſich lange mit ihm un⸗ terhalten hatte, mir zu meinem Kummer erklaͤrte, er werde nicht Geiſtlicher, ſondern Kaufmann werden, und ich möchte ihn zu Herrn Gaſtine in die Lehre ſtellen. So ſehr ich auch anfangs dagegen eiferte, ſo gab ich doch den inſtändigen Bitten des guten Jungen nach; denn er beſtand darauf, heulte und ſchrie, drohte krank zu werden und zu ſterben. Und wo kann eine Mut⸗ ter ſein, die ſich nicht erbarme uͤber den Sohn ihres Leibes? Ich ſuchte die Kirche fuͤr den Verluſt auf andre Weiſe zu entſchäͤdigen, ſprach mit Herrn Ga⸗ ſtine, welcher meinen Wuͤnſchen auf das Guͤtigſte entgegen kam, und vier Wochen darauf ſtand mein geliebter Maurcie in Gaſtine's Laden.

Ihr ſeid eine eben ſo vortreffliche Mutter als fromme Frau, ſagte der Pater und druͤckte Mada⸗ me André feurig die Hand. Hierauf gingen ſie zu andern inbrunſtigen und geiſtlichen Unterhaltungen uber,