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Herr Gaſtine ſei einmal gewankt, ſo iſt er doch nicht gefallen, iſt von ſeinen Irrſalen zuruͤck gekommen und in den Schoos unſter Mutterkirche zuruͤckgekehrt. Mau⸗ rice hat mir nie genug Ruͤhmens von der Frömmig⸗ keit des ganzen Gaſtine'ſchen Hauſes machen koͤnnen. Sie hören täglich ihre Meſſe, thuen Wallfahrten und richten Geluͤbde aus.“
„Wofüͤr die Heiligen gnädig aus dem Himmel auf ſie herabblicken werden,“ ſagte der Pater ſ ſrommen Blicken nach oben, die Haͤnde gefaltet.„Auch ich will dies Haus in mein Gebet einſchließen und dem heiligen Ignatius empfohlen ſein laſſen. Denn iſt dieſer Mann zuruͤckgekehrt von den Wegen des Satans, hat ſich wieder los gemacht aus den Stri⸗ cken der Hölle, hat die Ketzerbrut verlaſſen, um wieder zur Schaar der Altgläͤubigen, Gott Treugebliebenen zu gehören, ſo muß man ihn darum loben und dem Himmel zu Gnaden empfehlen. Sagt mir doch, meine Liebſte, wie iſt denn Euer einzig Söhnlein in das Haus des Herrn Gaſtine gekommen?“
„Mein ſeliger Mann und Herr Gaſtine waren alte Handelsfreunde und oft hoͤrt' ich meinen Schatz ſagen, daß in Paris wenig ſolcher geſchickten Kauf⸗ leute zu finden ſeien, wie Gaſtine. Da nun mein Gemahl nach des Himmels Schluß mir und der Er⸗ de ſo fruͤh entriſſen und von den Engeln in Abra⸗ hams Schoos getragen wurde, wußte ich in meiner Bekummerniß lange nicht, an wen ich mich meines


