Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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verſichert haben. Herr Gaſtine hat mich zu verſchie⸗ denenmalen mit der Troͤſtung erfreut, daß Maurice nicht nur ein ſehr geſchickter Kaufmann, ſondern auch der beſte gottesfurchtigſte Menſch ſei, und daß er noch niemals einem ſeiner Ladendiener ſo wohl gewollt, als dem kleinen Burſchen. Maurice iſt dem Herrn Ga⸗ ſtine unentbehrlich geworden, das weiß ich ſchon lange; deshalb hat er ihn auch nicht wieder aus ſeinem Hauſe entlaſſen. Und Herr Gaſtine kennt als ein guter Kaufmann wahrlich ſeinen Vortheil beſſer, als einen ſo brauchbaren, mit dem ganzen Handesgeſchäft ſo gut vertrauten Geſellen, der ihm noch dazu ſo ein an⸗ ſehnliches Vermoͤgen zubringen will, von der Hand zu weiſen. Nein, mein lieber Pater, habt deshalb keinen Kummer. Maurice wird Gaſtine's Schwieger⸗ ſohn. Wenn ich Alles ſo gewiß wuͤßte, ſo koͤnnt' ich eine Prophetin abgeben.

Wenn ich nicht ſehr irre, ſagte der Pater, ſo war es derſelbe Gaſtine, welcher vor den Glau⸗ benskriegen im Geruch der Ketzerei ſtand.

Mein ſeliger Mann hat mir davon geſagt, daß Gaſtine einmal ein Verächter der Meſſe und Anhäͤn⸗ ger der Predigt geweſen ſein ſollte. Doch iſt das da⸗ mals gar nicht erwieſen worden. Ihr wißt am be⸗ ſten, wie viele Leute damals der Abtruͤnnigkeit von der alleinſeligmachenden Kirche beſchuldigt wurden, die ſich doch ſpäter als die treuſten eifrigſten Verthei⸗ diger des Stuhles Petri gezeigt haben. Aber geſetzt,