Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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Achtzehntes K pit

Es war aber der Satanas gefahren in den Judas, ge⸗ nannt Iſcharioth, der da war aus der Zahl der Zwölfe. Und er ging hin und redete mit den Hohenprieſtern und mit den Hauptleuten, wie er ihn wollte ihnen überant⸗ ten. Und ſie wurden froh, und gelobten ihm Geld zu geben.

Evangelium Lucä, 22, 3— 5½

Traulich im Stubchen ſaßen der Pater Ambro⸗ ſius und Madame André zuſammen, vertieft in geiſt⸗ liches Geſpräch. Sie war eine huͤbſche Frau in ih⸗ ren beſten Jahren, der Pater ein wohlgebildeter ge⸗ ſprächiger Mann.

„Ihr habt alſo drei Meſſen heute gehort?“ fragte der Jeſuit, mit der ſchönen Pand der Witwe taͤndelnd.

„Ich rief die Heiligen alle an, ſich meines Mau⸗ rice zu erbarmen und ihn recht gluͤcklich zu machen.“

„Ihr habt mir noch nichts vom Erfolg ſeines Vorhabens berichtet; wie iſt ſeine Freiwerbung bei ſeinem Prinzipal abgelaufen? Pat er mit der Braut Euch heute noch keinen Beſuch gemacht?“

„Er war noch nicht wieder hier, und ich wundre mich ſelbſt daruͤber.“

„Er wird doch nicht abgewieſen worden ſein.“

„Das befuͤrcht' ich nicht. Herr Gaſtine liebt meinen Maurice dazu viel zu ſehr, wie mir Beide oft