Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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eine Hand geſtuͤtzt hatte, und Ströme von“ Thra⸗ nen aus den Augen fallen ließ, da faßte le Char den heroiſchen Entſchluß, ſich aus ſeinem Verſteck hervor⸗ zuwagen, gleich einem Pfeile an André hinzuſchießen, und die Thuͤre der Stube zu gewinnen. Aber der eilige Bibelheld hatte noch nicht die Hälfte des Wegs zuruckgelegt, als der Kleine ſeiner gewahrte, aufſprang und den Fliehenden beim Schopfe faßte, um ihn zu⸗ ruͤck zu halten und ihm die hoͤchſt wichtigen Nachrich⸗ ten mitzutheilen. Aber der Aufgehaltene ſchrie aus vollem Halſe um Huͤlfe, und ließ den Ladendiener na⸗ turlich nicht zum Worte kommen. Die kleine Stube war bald voll Menſchen; denn alle Hausbewohner dran⸗ gen mit Geſchrei hinein.„ „Befreit mich von dieſem tollen Menſchen!“ rief le Char.„Er hat den Verſtand verloren. Ret⸗ tet mich aus ſeinen Händen, ſonſt bringt er mich um in der Raſerei.“ Sogleich packten ein Dutzend Faͤu⸗ ſte den verzweifelten André, welchem all ſein Proteſti⸗ ren nichts half— da Benehmen und Ausſehen uͤber des Predigers Ausſage keinen Zweifel ließen— ſo daß er in die Kammer geſperrt und an ſein Toben und Wuͤ⸗ then ſich nicht gekehrt wurde.

Nachdem der entſetzte Prediger ſich nur einiger⸗ maßen wieder erholt hatte, gebot er Stille im Kreiſe, faltete ſeine Hände und erbat ſich Kraft und Stäͤrke von Gott, daß er Macht erhielte über den unſaubern

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