Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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nicht die chriſtliche Liebe erzeugte, geneigt. Da ſchritt Ceſar eilig durch den Laden der Straße zu. André wollte ſogleich uͤber ihn herfallen und ihn mit Vor⸗ wuͤrfen übetſchtten, aber der kräftige Junker entle⸗ digte ſich des zubringlichen Geſellen durch einen un⸗ ſanften Rippenſtoß, indem er rief:„Morgen Alles, Alles! Jetzt gar nichts; denn die Zeit draͤngt Ich habe ſehr wichtige Geſchaͤfte!“—

Das verſtörte Geſicht, welches Ceſar dabei dem Labendiener zeigte,— dieſ en— und nachdenklich.

„Was mag der vch wieder im Schilde ſih⸗ ren?“ brummte er vor ſich hin, und ſchob ſich, dem haſtig davon eilenden Junker argwoͤhniſch nachblickend, wieder hinter ſeinen Verſteck. Kaum mochte er eine halbe Stunde dort gebrutet haben, als er Madelons teichten Fuß durch den Laden ſchluͤrfen hörte. Hor⸗ chend und mit den Augen blinzelnd, ſteckte er den Kopf hervor. Da ſchwebte ſie daher reizend wie die Göttin der Liebe, und ihm, dem armen Verſtoßenen, mochte das Herz im Buſen ſchmelzen vor Schmerz und Verlangen. Durch einen langen Mantel war ſie gegen die Friſche des Septemberabends geſichert, doch glaubte André zu bemerken, wie ſie etwas dar⸗ unter verborgen halte. Blitſchnell ſchoß ihm der Ge⸗ danke durch den Kopf, wie dieſer abendliche Ausflug wohl wieder einer neuen Liebelei gelte, wie ſie wohl mit dem preſſirten Davoneilen des zweideutigen Ce⸗