Euch ein gutes Weib ſuchen, die auch nicht arm iſt; ich will den Freiwerber machen, Ihr ſollt mit mir „Ich danke fuͤr Eure Gäte!“ verſetzte An⸗ drs ſpöttich.„Pemäht Euch nicht. Ich will mir eine Condition und Frau ſelber ſuchen.“ „Nun wie Ihr wollt,“ ſagte Gaſtine, von An⸗ dre's Tone beleidigt.„Uebrigens werde ich Euch nach Eurem eignen Wunſche, wenn Ihr Euch nicht noch eines Beſſeren beſinnen wollt, mit dem gebuͤrenden Lobe aus meinem Hauſe entlaſſen.“ eb zpiktn Vernichtet und den Ruin all ſeiner ſchoͤnen Hoff⸗ nungen und Pläne im Geiſte grimmig uͤberſchauend, empfahl ſich André; und wie er ſo zuverläßig, das Herz voll Seligkeit durch die Thuͤre in das Zimmer getreten war, ſo ſchritt er jetzt gedemuthigt, das Herz voll Rache und Bosheit hinaus. Es koſtete ihm lange Zeit, eh' er im Laden die gehörige Faſſung gewinnen konnte; denn die Taͤuſchung hatte ihn all⸗ zuheftig zu Boden geſchmettert. Endlich gewann er es über ſich, die Geſchäfte des Ladens noch einmal zu beſorgen und ſich mit Ordnen ſeiner Angelegenhei⸗ ten auf die morgende Abfahrt vorzubereiten. In ſei⸗ ner Bruſt kochten dabei Gift und Galle, vorzuͤglich gegen Madelon und Ceſar, der ihn ſtets mit ſo ſchmeichelhaften Hoffnungen hingehalten hatte. Der ungluͤckſeligſte Tag in Andrés Leben hatte ſich unter dieſen ſeinen ſtillen Betrachtungen, die eben
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


