Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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aufgewachten Beſorgniſſe fahren, und ſtellte die Sache Gott anheim. Nicht lange darauf vertraute er ſich denn auch wirklich mir an, wie er geſonnen ſei, Jeanetten als ſein ehelich Weib heimzufuͤhren, da ihn Herr d'Alban zum Hausvogt ſeines Schloſſes St. Alban ernannt, mit dem Beding, daß Pierre, ſo lange er noch lebe, bei ihm bleibe, ſich uͤbrigens verheirathen koͤnne, und den Sold des Hausvogts ziehen ſolle. Mit aufrichtigen Wor⸗ ten flehte er mich, meiner Nichte Geſinnungen gegen ihn zu erforſchen, und ein gut Wort für ihn bei ihr ein⸗ zulegen. Ich that's und fand das Mädchen nicht abge⸗ neigt; ſie war dem beſcheidenen Pierre im Herzen ge⸗ wogen; doch behauptete ſie, ohne Deine Einwilligung, mein Sohn, ihr Jawort nicht von ſich geben zu duͤrfen, was ich auch gut und loͤblich fand. Als ich dem ſehn⸗ ſuchtig harrenden Pierre dieß Bedenken eroͤffnete, be⸗ theuerte er, Dein Schulgenoß und Jugendfreund ge⸗ weſen zu ſein, und verſprach, Deine Zuſtimmung bald zu verſchaffen. So ſtanden die Sachen, als er eines Abends noch einen andern jungen Geſellen mit zu uns brachte, ſeinem Vorgeben nach, ebenfalls ein Diener im Alban⸗ ſchen Hauſe— aber— aber— ich habe bis dieſe Stunde nicht daran geglaubt, obgleich der kuͤhnblickende, ſchwarzlockige Burſche ſo gut das graue Wamms trug, wie Pierre; denn ſein Anſtand, ſeine Worte, ſein gan⸗ zes Weſen verriethen mehr den Herrn, als den Knochti auch glaubte ich wohl zu ſehen, wie der arme Pierre den Unterwuͤrfigen ſpielte, obſchon es nicht ſo ſcheinen