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in der Stadt Monceaur in Brie mit einem Calvini⸗ ſtenheere zu uͤberfallen und gefangen zu nehmen ge⸗ dacht, wie dieſer ſchoͤne Plan durch die Schnelligkeit der königlichen Pferde und die unnutze Tapferkeit der Schweizergarden vereitelt worden ſei;z berichtete von der blutigen Schlacht bei St. Denis, wo zwei Drittel des tapfern Calviniſtenheeres, treu käͤmpfend füͤr die Frei⸗ heit des Glaubens, und die gerechten Anſpräche ihres Oberhauptes, des Prinzen Louis von Bourbon, ge⸗ nannt Condé, an die Theilnahme am Regierungsge⸗ ſchaͤft, den Tod gefunden hatten. Tante und Nichte entſetzten ſich uͤber dieſe Gräuel, von denen ihre from⸗ men Gemuͤther keinen Begriff hatten, und beide prieſen ſich gluͤcklich, in einer Stadt zu wohnen, die keinen Papiſten in ihre Mauern einſchloß, und wo Ruhe und Menſchenliebe ſich Huͤtten erbaut hatten.— Als es nun ſpät geworden war, und der ſorgſame Theo⸗ phile ſein treues Thier noch einmal beſucht hatte, drückte er Tante und Schweſter freundlich die Hand, und ſuchte das Lager, welches ihm die liebende Sorg⸗ falt der beiden Blutsverwandtinnen bereitet hatte.


