—
Bruſt zurüͤck, und da er einmal wegen des Vorfalls ein feſten Entſchluß gefaßt hatte, wurde er unbefan⸗ gener und natuͤrlicher, ſetzte ſich an den Tiſch, zwi⸗ ſchen das geſchäftige Alter und die angſtbeklommene Jugend, und bat vorerſt um Mittheilung der Ereig⸗ niſſe in der Stadt, der Schickſale von Freunden und Bekannten, und des eigenen Familienlebens, wozu ſich die Tante nicht zum zweitenmal auffordern ließ. Nach⸗ dem ſie mit Andacht das einfache Tiſchgebet geſpro⸗ chen, und Theophile den leckerſten Biſſen des ftuga⸗ len Mahles vorgelegt hatte, begann ſie weitläuftig zu erzählen und zu berichten, und weckte in dem Krieger manche freudige und manche truͤbe Erinnerung. Jea⸗ nette erwarmte dadurch auch allmählig, gab ihr Wort darein, wußte manches beſſer zu erzählen, und bald ſchien es, als ſei nichts vorgefallen. Geſchickt wußte Charlot auch eine Frage nach Henriette dAlban ein⸗ zuflechten, die den Beiden eben nicht auffallen konnte, und erfuhr von Jeanetten, daß dieſelbe noch im Hauſe des Vaters und nicht verheirathet ſei. Dieſe Nachricht war dem Juͤngling nicht angenehm und doch weckte ſie plötzlich eine Menge ſüßer Gefuhle in ſeinem Her⸗ zen. Als das Dankgebet geſprochen war, vergalt Theo⸗ phile den Bittenden durch die Mittheilung ſeiner Aben⸗ 3 teuer, erzaͤhlte, wie ſchlimm man es in Paris mit. den Calviniſten vorhabe, wie dort die Papiſten am Pof mit Lug und Trug die Treuherzigen in die Falle gelockt, wie der Prinz Condé die konigliche Familie
*


