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gezogenen Augenbrauen. Jeanette wagte mit be⸗ klommenem Herzen die Rede nicht, und ſtumm gin⸗ gen ſie nach vollbrachter Arbeit neben einander nach der Stube zuruͤck. Geſchaͤftig hatte unterdeſſen die alte freundliche Tante den ſpiegelhellen kupfernen Krug, aus dem ſchon Theophiles Vater und Großvater ge⸗ zecht, mit dem beſten Weine gefuͤllt; auf dem breiten, eichenen Tiſche, ebenfalls ein Inventariumſtuͤck des Hauſes, glaͤnzten der ſchneeige Tiſchlacken und die blank geſcheuerten Teller, dem Soldaten aller Zeiten ein erfteulicher Anblick. „Nun mault mir nicht mehr, ihr Geſchwiſter!“ rief ſie dem eintretenden Paare recht heiter entgegen. „Denn drei ſchoͤne Dinge ſinds', die beiden, Gott und den Menſchen, wohlgefallen: Wenn Bruͤder eins ſind, Nachbarn ſich lieb haben und Mann und Weib ſich mit einander wohlbegehn. Seht das Erſte der drei iſt aber doch die Einigkeit der Geſchwiſter. Darum Friede mit Euch, Ihr, die ich ſo gern meine Kinder nennen mochte! Laß es gut ſein, Theophile! Jung Blut will 1 frein! Wir wollen ein andermal davon ſprechen. Jetzt 11 vergiß, was Du geſehen, aund glaub' mir, etwas iſt nicht vorgefallen. Sei uns dagegen 6
rzlich willkommen, labe Dich an Speiſe und Trank, und erzaͤhle uns, wie es Dir ergangen.“
Theophile laͤchelte uͤber die erzwungene Heiterkeit der Alten, draͤngte aber gleichfalls ſeinen heftig erwach⸗— ten Gram uͤber der Schweſter Leichtfertigkeit in die
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