Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
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hinaus, faßte ſeinen müden Gaul am Zuͤgel und fuͤhrte ihn durch die verödete Schmiede dem Stalle zu.

Tante! rief Jeanette verzweifelt, als der Bruder uͤber die Schwelle war:ſaͤet keinen Sa⸗ men der Zwietracht zwiſchen Theophile's und mein Herz. Theilt ihm Eure Zweifel uber Jacques Stand nicht mit, ſonſt macht Ihr mich auf ewig zum un⸗ glücklichſten Geſchöpf! Ich beſchwöre Euch bei Chriſtum und all ſeinen heiligen Apoſteln!

Kind, was vermiſſeſt Du Dich! verſetzte die Alte erſchreckt.Welche Namen fuͤhrſt Du im Munde, um Dein ſundiges Weſen damit zu verhuͤl⸗ len! Ich will ja gern ſchweigen, wenn dadurch Boͤ⸗ ſes verhuͤtet werden kann. Wende du nur auch alles Ungluͤck ab, und laß von dem wilden, gottloſen Men⸗ ſchen, mit dem kein Segen in unſer Haus gekommen iſt. Gehe nun jetzt, und leuchte dem Bruder, daß er ſein Roͤßlein bettet, und wir nachher eine Stunde zum Genuß frohen Wiederſehns und geſpraͤchiger Mit⸗ theilung gewinnen.

Haſtig griff Jeanette auf dieſe Mahnung nach der blanken zinnernen Leuchte, und folgte dem Roſſe in den Stall, woſelbſt ſein Reiter duſter vor ſich hin brummend ihm Nahrung und Bette beſorgte. Wie ſehr Charlot auch den Schmerz zu verbergen trachten mochte, den Jeanettens Beſtuͤrzung über ſeine Ankunft bei ihm erregt hatte, dennoch ſaß derſelbe in den duͤſtern Falten ſeiner Stirne und in den buſchigen, ſtark zuſammen⸗