Teil eines Werkes 
1. Theil (1831)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

auf den einzigen Gerechten werfen, um ihn zu erwuͤrgen, da greift er ſelbſt hinab mit langem Arme und ſchlägt die Uebermuͤthigen. Soll ich Dich daran erinnern/ wie Gott mit den frommen Bruͤdern, den Maccabaern gegen ihre Feinde ſtritt und ihnen den Sieg gegen die Heidenbrut in die Hand gab, obgleich ſie nur ein kleines Haͤuflein Ju⸗ den zur Schlacht fuͤhren konnten? Gott kann noch alle Tage Zeichen und Wunder thun, und die Mauern von Paris können, wenn es des Herrn Wille iſt, daß die Brut des Antichriſts untergehen ſoll, zuſammenſtuͤrzen, wie einſt die von Jericho, als Joſua ſeine Poſaunen er⸗ tönen ließ. Ja, Charlot, ich glaube feſt daran, wir werden noch ſiegen! Dieſer Friede kann und wird nicht lange dauren. Deshalb thut mir der Abſchied von Dir, dem Retter meines Lebens, nicht ſo ſchmerzlich wehe, als der Fall geweſen ſein wurde, haͤtte ich nicht die Hoffnung, ja die Gewißheit in mein Herz aufgenommen, daß uns die Fahnen des Admirals nach einer kleinen Zeit wieder verſammeln werden. Und dann werden unſte Haͤupter kluͤger geworden ſein. Ja, Charlot, wir ſehn uns wieder in kleiner Friſt, in dieſen Panzern und Waf⸗ fenroͤcken, mit dieſen Schwertern und Buͤchſen an unſrer Seite. Drum graͤme Dich nicht, wenn ich nicht, Dei⸗ nem Wunſche gemaͤß, mit nach Rochelle zu den Deinen ziehe. Du haſt Dir durch Deine kuͤhne That in der Schlacht bei St. Denis ein großes Recht auf mich er⸗ worben, und es wuͤrde mir eine unauspreſchliche Freude ſein, in den Kreis Deines haͤuslichen Lebens mit ein⸗