Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1832)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

327

vierfach, hier und da auch wohl fuͤnffach und in einer gemeinſchaftlichen Haut und faſeriger Schaale einge⸗ ſchloſſen iſt. Jede Nuß hat die Groͤße einer großen Melone, iſt an ſich ſelbſt abgeſondert, aber aͤußerlich mit den andern verbunden; und da die Geſtalt etwas laͤnglich iſt, ſo kann man ſich nur etnen Begriff von ihr machen, wenn man ſich zwei, drei oder vier unge⸗ heure Eier zuſammen verbunden denkt, und die Ober⸗ ſaͤche an der verbindenden Stelle ein wenig einge⸗ druͤckt. Die Indianer ſchaͤtzen ſie ſehr, weil, wie man ſagt, ſie den Dienſ der paphiſchen Goͤttin ſehr befoͤrdern ſoll, und waͤhrend die eine Seite der Nuß als ein ſtarkes Gift bekannt war, hatte die andere Seite den Ruf eines ſtarken Gegengiftes.

Das Coen de Mer iſt nicht nur ein Gegenſtand der Sinnlichkeit, ſondern auch ein ſehr nuͤtzlicher Ar⸗ tikel fuͤr alle Volksklaſſen. Das Holz, welches, aus⸗ genommen in der Mitte, ziemlich feſt iſt, kann zu manchem haͤuslichen Bedarf angewendet werden; auf dem Gipfel des Baumes iſt der Kohl, der, eingeſal⸗ zen, ein gutes Gemuͤſe gibt; aus 00 Blaͤttern kann man ein ganzes Haus machen, nicht nur das Dach, ſondern auch die Seitenwaͤnde, die Scheidewaͤnde zwi⸗ ſchen den Zimmern, die Thuͤren und Fenſterladen. In Praslin ſind die meiſten Haͤuſer davon gebaut. Der Flaum der Blaͤtter wird in Matrazen und Kiſſen geſieckt; ihre Stiele geben Koͤrbe und Beſen, und das

Innere der jungen Blaͤtter wird in ſchmale Streifen