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261, und La Digue 7 Seelen. Dieß ſind die ein⸗ zigen bewohnten Inſeln der Gruppe.
Die Pberflaͤche der Inſel Mahs iſt uneben, und bietet eine Abwechslung von Bergen, Felſen und Schluchten dar, ohne eine einzige Ebene. Der Bo⸗ den iſt an manchen Stellen aͤrmlich, aber doch des Anbaues faͤhig und bringt Frucht hervor. In den engen Thaͤlern treibt man Ackerban, weil dort der Boden reicher und tiefer iſt, als auf den Bergen, wo er oft vom Regen herabgeſpuͤlt wird. Bauholz, Un⸗ terholz und Weiden fuͤr die Schaafe und Rinder, ſind in Menge vorhanden.
Es finden ſich hier Rinder, Schaafe, Schoͤpſe, Federvieh, Fiſche, Krokodille, Venusaͤpfel, Ananas, Gurken, Pfeffer, Papageien, Taubenarten, grüne Flie⸗ gen, die wegen ihrer Form und Groͤße das lebende Blatt genannt werden u. ſ. w. Ein engliſcher Pfi⸗ zier ſchoß eine Art Fledermaus, beinahe ſo groß wie ein Kaninchen, welche aber dem Fuchſe glich, Fle⸗ dermausflugel und einen widrigen Geruch hat. Sie iſt mit kurzen rothen Haaren bedeckt, die Flugel ſind etwas dunkler und ausgeſpanut etwa 3 Fuß lang.
Die benachbarte Inſel Praslin und das daran ſtoßende Inſelchen Cuſieuße, welches mit zur Bil⸗ dung des Hafens beitraͤgt, enthaͤtt das Coco de Mer, ein merkwuͤrdiges Produkt, das in jedem andern Theile der Weit unbekannt iſt. Es iſt eine große Art Cocos⸗ nuß, die gewoͤhnlich doppelt, oſt auch dreifach und


