Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1832)
Entstehung
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ſtand. Er fragte Verſchiedenes uͤber Eng land und uͤber die Andauer unſerer Reiſe von dort bis nach In⸗ dien. Da man ihm dieſes beantwortete, bemerkte er, daß wir ein außerordentliches Volk waͤren, ſo weit von unſerer Heimath umher zu wandeln. Ich er⸗ waͤhnte gegen ihn die Pracht des Tempels, er erwir⸗ derte aber: ſolche irdiſche Dinge zoͤgen ſeine Aufment⸗ ſamkeit nicht auf ſich, da er nur ein Emſiedler arf Erden waͤre. Ich erſuchte ihn um ſein Gebet und ir antwortete: es ſtiege taͤglich fuͤr die Gluͤckſeligkeit des ganzen Menſchengeſchlechtes zum Himmel em⸗ por, dennoch wolle er uns dem beſondern Schutze Gaudma's empfehlen. Er machte einige Bemer⸗ kungen uͤber unſern Anzug und lächelte ſogar, wei ches fuͤr einen Rhahahn eine ungewoͤhnliche Herab⸗ laſſung iſt. Wir verließen ihn nun ohne alle Umſtaͤn⸗ de und beſtiegen unſere Elephanten, welche uns auf einem breiten Wege nordwaͤrts nach einer großen Ebene brachten, welche ſich ununterbrochen bis an den Fuh einer 10 12 Meilen entfernten Gebirgsreihe erſtreckte. Auf der Ebene liegen hin und wieder zerſtreute Tem⸗ vel und Doͤrfer; einige Meilen weiter hin waren die geiſtlichen Gebaͤude ſo haͤufig, daß wir ſie nicht mehr zahlen konnten. Das Beſchauen mehrer prächtiger Tempel machte uns die Zeit ſehr angenehm.

Der Staatsrath hatte ſich oͤfters verſammelt, um über einige Handelsvorſchlaͤre, welche ich vorgelegt hatte, zu berathſchlagen. Doch ſuchten hinterliſtise