Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1832)
Entstehung
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Menſchen meine Entwuͤrfe durch heimliche Raͤnke zu vereiteln. Auch erfuhr ich, der Stolz des Hofes ſey durch die Vorſtellung geretzt worden, weil die Regie rung von Bengalen nur eine Art Provinztalregſe⸗ rung und der Generalgouverneur bloß ein Unterthan des Koͤnigs wäre, daß es alſo unter der Wuͤrde des Koͤnigs ſey, mit einer untergeordneten Macht auf glei chem Fuß in Unterhandlungen zu treten.

In dieſer Lage der Dinge brachte ein franzöſiſches Schiff unguͤnſtige Nachrichten von der Lage der Dinge in Europa; ein Emiſſaͤr von geringer Bedeutung, welchen die Franzoſen zu Ranguhn unterhielten, theilte dieſe Nachrichten dem birmaniſchen Hofe mit, welche leicht auch Anhaͤnger fanden.

Da nun kein Vorwand zum Zoͤgern mehr vorhan⸗ den war, drang ich auf eine Antwort der im Conſeil vorgelegten Punkte, und erklaͤrte, daß ich von meinet Regierung beauftragt waͤre, meine Ruͤckreiſe ſobald als moͤglich anzutreten. Hierauf wurde mir geantwot⸗ tet, daß die Geſchenke, welche der Koͤnig von Bir⸗ ma für Bengalen beſimmt hatte, den 19. in Be⸗ reitſchaft ſeyn wuͤrden und daß an demſelben Dage in dem Audienzſaale unſere Geſchaͤfte abgehandelt und der Tag meiner Abreiſe beſtimmt werden koͤnnte.

Den 49. Sept. fand ich in dem Staatsrathe alle Anweſenden in Ceremontenkleidern. Gleich nach um ſerer Ankuaft brachte man die Geſchenke, welche in 3 ziemlich großen, mit rothem Tuch uͤberzogenen Ki⸗