Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1832)
Entstehung
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ſchen Deputirten aus ihren Wohnungen. Am ufer waren drei Kriegsboote von anſehnlicher Groͤße zu un⸗ ſerm Empfange bereit; ſie waren jedoch ganz einfach ohne alle Vergoldung oder Verzierung. In 20 Minu⸗ ten ruderten wir uͤber den See und fanden am jenſei⸗ tigen Ufer eine Menge Menſchen, um uns landen zu ſehen. Am Brte der Landung erwarteten uns drei Elephanten und einige Pferde nebſt einigen geringen Offizieren in ihren Zeremonienkleidern und Muͤtzen. Im Koͤnigreiche Birma pflegen Leute von Stande ihre Elephanten ſelbſt zu lenken und ſitzen ihm daher auf dem Hals wie die Treiber in Indien. Da ich jedoch dieſe Kunſt nicht verſtand, ſo mußte ich mit einem unanſehnlichen Sitze auf dem Ruͤcken des Sle⸗ pbanten zufrieden ſevn.

Statt das Thier niederknien zu laſſen, trieben es die Treiber an ein Geruͤſte, welches ausdruͤcklich auf⸗ gefuͤhrt war, um dabei auſaſteigen. Die chineſiſchen Deputirten waren auch mit Elephanten verſehen. Hr. Wo od und Pr. Buchanan ritten auf ſchoͤnen mu⸗ thigen Pferden, welche mit weit beſſerem Geſchirr, als die Elephanten geziert waren. Wegen der Unbe⸗ auemlichkeit der birmaniſchen Sattel bedienten ſie ſich zweier engliſchen, welche wir mitgebracht hatten. Der Dollmetſcher und Maler erhielten auch die Erlaubniß zu reiten. Die Bedienten der Geſandtſchaft gingen zwei und zwei an jeder Seite und eine Anzahl Poli⸗