Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1832)
Entstehung
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teidiener hielt den Poͤbel mit weißen Staͤben in

Schranken.

Nachdem wir eine Zeitlang geritten waren, be traten wir eine ſchoͤne, breite Straße mit Backſteinen gepflaſtert. Die Haͤuſer an beiden Seiten waren nie⸗ drig von Holz erbaut, mit Dachziegeln gedeckt, und mit Blumen und mit Zweigen geſchmuͤckt. In den Kauflaͤden nach der Straße hin waren die beſten Waa⸗ ren zur Schau ausgeſtellt. Vor jedem Hauſe war eine leichte Paliſade von Bambusrohr, welche ſich 3 bis a Fuß in die Straße hinein erſreckte. Ueber dieſen Raum war von dem Dach des Hauſes bis an die Pa⸗ liſade ein Schirmdach von Bambusmatten ausgebreitet, und ganz mit Maͤnnern und Weibern angefuͤllt. Die Straßen waren gedraͤngt voll Menſchen, welche alle, ſobald wir ihnen nahe kamen, ſich auf den Hintern ſetzten und in dieſer ehrfurchtsvollen Stellung verblie⸗ ben, bis wir voruͤber waren. So groß auch die Menge war, herrſchte doch durchzingig die groͤßte Stille und Ruhe; Niemand lief dem Zusg nach. Bei dem Forte fanden wir eine kleine Straße ganz von Goldſchmieden bewohnt, welche ihre Waaren in den offenen Verſchla⸗ gen vor den Haͤuſern zur Schau legten. Die Entfer⸗ nung von dem Landungsorte bis zu dieſer Gaſſe ſchaͤtz⸗ ten wir etwa 2 engl. Meilen.

Bleich nachher gingen wir uͤber den Graben der Feſtung und durch das weſtliche Thor in dieſe ſelbſt. Swiſchen den Haͤuſern innerhalb derſelben und denen