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Palaſt aufzunehmen, nicht ublich ſey. Spaͤt am Abende ließ man mir ſagen: daß Dr. Buchanan den Ein⸗ tritt in den großen Rathsſaal nicht erhalten koͤnne, weil in Birma die Arzenei⸗Wiſſenſchaft nicht in der Achtung als unter uns ſtuͤnde. Nur mit Muͤhe konnte ich die Birmanen uͤberzeugen, daß in Eu⸗ ropa alle Fuͤrſten einen Atzt wuͤrdig ſchaͤtzten, cine Stelle unter den achtungsvollſten Staͤnden der Geſell⸗
ſchaft einzunehmen. Dieſe Vorſtellung drang endlich
durch, doch mit der Vedingung, daß er beim Einzuge zu Pferde erſcheinen muͤſſe, indem Elephanten nur Perſonen vom erſten Range bewilligt wuͤrden.
Als Vorbereitung zu unſerem Einzuge beſchaͤftig⸗ ten wir uns mit dem Ordnen der Geſchenke. Sie waren praͤchtig und ſchoͤn und beſtanden aus mehreren europaͤiſchen und indiſchen Artikeln, als geſchliffenen Glaͤſern, Spiegeln, Gewehren, Luͤchern, geſtickten Muſſelinen und indiſchen Seidenzeugen von ausgeſuch⸗ ter Guͤte und Feinheit. Unter andern befand ſich auch ein Sanskritmanuſkript, in einem goldenen Käſichen eingeſchloſſen, ein beſonderes Geſchenk des Geueral⸗ gonverneurs Sir John Shore an den Koͤnig von Birma, ferner eine Elektriſirmaſchine, deren Wir⸗ kungen einigen Einwohnern nicht unbekannt waren.
Den 3o. begaben wir uns, nach der Einſchiffung der Geſchenke, an das ufer des See's, von Baba Schihn, dem Sekretaͤr und einigen geringern Offi⸗ zianten begleitet. Zu gleicher Zeit kamen die chineſi⸗


