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Koͤnig verfertigen, welches ſehr zu ſeiner Zufrieden⸗ heit ausfiel.
Wenn ein fremder Staat einen oͤffentlichen Ge⸗ ſandten an den Hof zu Birma abfertigt, ſo iſt es ein⸗ gefuͤhrte Sitte, daß der Gouverneur der Greniprovinz (wo der Geſandte zuerſt das Land betritt) fär ſeine ſichere Reiſe nach der Hauptſtadt, und ſeine vollſtän⸗ dige Beaquemlichkeit, ſo lange er ſich im Lande auf⸗ baͤlt, ſorgen muß. Dieſen Dienſt muß er zuweilen perſoͤnlich leiſten, wie dieß der Fall bei der engliſchen Geſandtſchaft war. Als der Tag unſeres oͤffentlichen Einzuges in Ummerapura heranruͤckte, zog ich einige Erkundigungen uͤber das uͤbliche Zeremoniel ein und wuͤnſchte auch zu erfahren, welchen Rang man dem Geſandten des Generalgouverneur von Indien zu⸗ geſtehen wuͤrde. Da ich auch erfuhr, daß die chine⸗ ſiſchen Deputirten an demſelben Tage eingefuͤhrt werden ſollten, drang ich auf die Ehre des Vorran⸗ ges. Bei einer wiederholten Forderung einer beſtimm⸗ ten Auskunft, ſagte man mir, ich ſollte mit dem Adek des Hofes gleichen Rang bekommen, und man wuͤrde mir den Vortritt vor den Chineſen geſtatten.
Den 2o. Auguſt, den Tag vor unſerer feierlichen Audienz, erhielt ich noch eine Bothſchaft mit der An⸗ frage: wie viel ich Perſonen mitbringen wuͤrde, und mit der Bitte: den Rang eines jeden, beſonders des Dollmetſchers und des Malers zu beſtimmen. Zugleich wurde mir gemeldet, daß bewaffnete Perſonen in den


