24⁴
ten geaͤnßert. Dem zufolge befahl der Hof von um⸗ merapura 20 Alligators und eben ſo viele Rhino⸗ ceroſſe zu fangen und lebendig bis Peking zu ſchaffen.
Die Birmanen ließen die Sterne wegen des Ta⸗ ges unſerer Abreiſe befragen. Als der guͤnſtigſte Tag wurde der 28. Mai feſtgeſetzt; da aber unſere Boͤte um dieſe Zeit noch nicht fertig ſeyn konnten, den Sternen aber nicht zu widerſtehen war, ſo erklaͤrte der Maywuhn: er wuͤrde vorausreiſen, uns aber bei der Vereinigung des Ranguhn⸗Fluſſes mit dem Itrawaddy erwarten. Am beſtimmten Tage begab er ſich feierlich zu Pferde, und ſeine Gemahlin in einem Palanguin an das Ufer; ſeine Kinder wurden auf den Schultern getragen. Sein Boot war zierlich und von einigen Kriegsſchiffen und mehrern gemeinen Boͤten begleitet. Zur beſtimmten guͤnſtigen Stunde verließ die Flotte das ufer.
Uuns aufzunehmen, waren 6 Boͤte in Bereitſchaft: Hert Wvod, Dr. Buchanan, ich, und der Dil⸗ metſcher, hatten jeder ein eigenes Bvot. Die Wiche und Diener, welche wir nicht brauchten, hattei eit großes Fahrzeug, auf welchem unſer Gepaͤcke ſch be⸗ fand; die Kuͤche war in einem beſondern Boot⸗ Den 30. Maͤrz ſegelten wir ab und fuhren den ganen Tag bis wir die ehemals anſehnliche Panlang ereichten. Weiterhin ward der Strom enger, in 3 Sunden er⸗ reichten wir Kettori Rua(Papageieworf) und bald darauf Yangien⸗Tſchaniah, am Eintritt in


