ſſnd verfallen. Auf ßeinernen Stufen erſteigt man die Cerraſſen; auf beiden Seiten ſtehen Wohnungen der Prieſter, s Fuß uͤber der Erde. Die Daͤcher ſind mit Ziegeln gedeckt, und die Wand mit Brettern. In je⸗ dem Hauſe ſind niedrige Baͤnke zum Schlafen, ſonſt keine andern Geraͤthe.
Schomadu iſt eine maſſive Pyramide von Back⸗ ſteinen und Moͤrtel, ohne Heffnung irgend einer Art; an der Baſis achteckig und nach oben zu gewunden: iede Seite der Baſis iſt 162 Fuß lang. Diete große Breite nimmt ſo ſchnell ab, daß das Gebaͤude das An— ſehen einer Treppe bekommt. Ein 6 Fuß hoher Rand umgibt die Baſis der Pyramide; auf dieſem ſtehen 67 kleine Thuͤrme rund um den Lempel; alle ſind maſſiv, 2 Fuß hoch; und 40 unten im Umkreiſe. Dicht dar⸗ über ſteht ein zweiter Rand, welcher ss aͤhuliche Ke⸗ gel enthaͤlt. Eine Menge Zierathen umgeben das Ge⸗ baͤude; das Gante kroͤnt ein Si, oder durchbrochener eiſerner Aufſatz, uͤber welchem ein vergoldeter Wetter⸗ vahn befeſtigt iſt. Der Di befindet ſich auf jedem hei⸗ ligen Gebaͤude, welches ſpitz zulaͤuft, und wird mit
großer Feierlichkett aufgeßeckt. Er hat s6 Fuß im umfange und iſt mit ſtarken Ketten an die Spitze be⸗ feſtigt; unten haͤngen viele Gloͤckchen, welche beim Winde ein ſtarkes Geklingel verurſachen. Der gane Ti iſt vergoldet. Alle kleinern Pagoden haben ähnliche Ti mit Schellen. Die ganze Hoͤhe des Tempels von der Grundflaͤche


