Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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Katun tapezitt waren. Das Dach war ſo niedrig, daß man nicht aufrecht ſtehen konnte. Zwoͤlf geſchickte Schiffer bewegten es mit kurzen Rudern. Ein großes ſchweres Boot war fuͤr die Soldaten und Diener, und ein kleines zur Kuͤche beſtimmt. Dr. Buchanans Boot erſchien erſt in der Daͤmmerung, wahrſcheinlich, um es ſeiner Unbequemlichkeit wegen nicht ſehen zu laſſen.

Da ſich ſchon drei Meilen von der Stadt der Fluß Ranguhn in den Syriam oder Ava⸗Fluß er⸗ gießt, ſo warteten wir die Fluth ab. Zu unſerer Begleitung waren zwei Kriegsboͤte beſtimmt, in dem einen befand ſich der Nakhaan(Schreiber), in dem andern ein Unterbeamter. Wir ſchifften uns Abends ein und hielten am Morgen an. Ich ging mit Dr. Buchanan und einigen Begleitern an das Land, welches wir flach, hie und da mit Baͤumen beſetzt und mit hohem Graſe bewachſen, fanden. Die Spuren von den Kriegsverwuͤſtungen der Birmanen und Pe⸗ guaner ſah man noch ſehr deutlich. Wir fanden Fußtritte von wilden Elephanten, wilden Schweinen und Hirſchen und die Ueberbleibſel zweier Antilopen, welche halb von Tigern verzehrt waren.

Das Land gewann jedoch bald ein anderes Anſe⸗ hen: zahlreiche Doͤrfer bedeckten die Ufer. Nach einer Fahrt von 90 Meilen erreichten wir Penu. Am Ufer erwartete uns Herr Wood, deſſen gute Aufnahme uns nicht wenig erfteute, und Baba⸗Schihn, wel⸗