Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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Kriege, welche Hyder Aly mit den dortigen Mai⸗ renfürſten fuͤhrte, die ſich unter ſein Joch beugen muß⸗ ten. Ihre Pfefferausfuhr, das vornehmſte Produkt dieſer Gegend, ſchwand bis auf die Hälfte; Hyder eroberte waͤhrend dieſer Haͤndel ihre Faktoreien Chet⸗ tua und Paponetty, Cranvanor mußten ſie, wie bereits erwaͤhnt, dem Rajn von Travamvore ab⸗ treten, und da die Englaͤnder jetzt Herren von ganz

dalabar ſind, ſo wird die niederlaͤndiſche Geſell⸗ ſchaft wohl bald auch von dieſer Kuͤſte verdraͤngt ſeyn⸗ Auf der Kuͤſte Coromandel, wo die Englaͤnder alle Fuͤtſten, Indier und Mohren ihrer Herrſchaft unter⸗ worfen haben, und die Hollaͤnder ahnen die Feſtung Negapatnam berlaſſen mußten, hat ihr Handel ebenfalls in dem Grade abgenommen, als jene ihre Eroberungen erweiterten. Der letzte ungluͤckliche Krieg mit England, worin die Geſellſchaft viele ihrer Be⸗ ſitzungen nebſt ſehr reichen Waarenlagern verlor, und kaum die uͤbrigen gegen dieſen gluͤcklichen Nebenbuhler vertheidigen konnte, verminderte ihr Vermoͤgen um 21 Millionen Gulden. Alle dieſe wiederholten Unfaͤlle cſchütterten die Geſellſchaft ſo ſehr, daß ſie im Fe⸗ bruar 1781 bei den Staaten von Holland einen Indult geßen ihrs Glaͤubiger auswirken mußte. Ihr Credit ſing ſichtbar an zu wanken, und ſie konnte nur unter Garantie der Republik Holland und der uͤbrigen Pro⸗ vimzen, und fuͤr ſich auf die läſtgſten Bedingungen, Gelder zur Fortſetzung des Handels aufbringen. Der⸗