Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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178 hieher, welche mit europaͤiſchen und indiſchen Waaren befrachtet ſind, aber jaͤhrlich wieder Baumwollengarn und Zeuge nach Batavia zuruͤckfuͤhren. Außerdem beßehen die Ausfuhrartikel in Nelken, Zimmt, Bluͤte, Zucker, Muſeatnuͤſſe, Zinn und japaniſchem Kupfer. Den Beſitz von Suratte war man geſonnen auf⸗ zugeben, und den ganzen Handel Privatleuten gegen eine Abgabe an die Geſellſchaft zu uͤberlaſſen, weil die Einnahme ſich nicht ſo betraͤchtlich zeigte, als man erwartete.

II. Weiter gegen Suͤd gehoͤren der Geſellſchaft

mehrere Feſtungen auf der Kuͤſte Malabar. Die Hauptfeſte iſt Cochin mit den kleineren Kaſtellen

Coilan Porca, Caicoilan und Aycotte. Fraͤher gehoͤrte zu ihrem Gebiete auch Chottua⸗ 1715 erbaut. Dieſes aber nahm Hyder Ali, Fuͤrſt

von Myſore, weg, waͤhrend Cranganor im Ge⸗

hiete des Samoryus, im J. 1789 dem Raja von Tra⸗ vanvore uͤberlaſſen ward. Die Dienerſchaft beſtand bisher aus Europaern und Malabaren, zu welchen noch 600 Soldaten kamen. Innerhalb zehn Jahren (von 4770— 180) ſind von Batavia 14 Schiffe ab⸗ gegangen, deren Ladungen in Nuͤſſen, Nelken, Muſ⸗ katen⸗„Bluͤthen und japaniſchem Kupfer beſtanden. Die Ruͤckladung macht Pfeffer aus, den meiſtens die Kuͤſte Malabar liefert. Cordanum und Cvar oder Kokosfaſern, welche man in Indien zu allerlei Tauwerk verwendet, iſt auch ein bedeutender Handelszweig.