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flucht nehmen mußte. Ein großer Theil der Einnah⸗ me ward unnuͤtzer Weiſe vergeudet, und fuͤllte üur die Taſchen der hoheren und niederen Ofſzianten, waͤh⸗ rend auch das zahlreiche Perſonale der Arbeiter(denn nur die Anzahl der Sklaven belief ſich faſt auf Tau⸗ fend) bedeutende Summen koſtete. Dazu kam noch, daß die Kommiſſarien, welche die Rechnungen dieſer Kolonie unterſuchten, mehrere Veruntreuungen der oͤffentlichen Gelder entdeckten. In dem dortigen Ho⸗ ſpital fuͤr Land⸗ und Seetruppen wurden jaͤhrlich uͤber 60,000 Kannen Wein berechnet, welche die Kranken getrunken haben ſollten. Die Fleiſchvetzehrung in die⸗ ſem Hoſpital war noch groͤßer, weil fuͤr jeden Kran⸗ ken taͤglich drei bis vierthalb Pfund in Rechnung ka⸗ men. Das Vorgebirge hat ſehr guten Kornboden, und liefert Getreide zur Ausfuhr; dennoch ward im⸗ mer mit großen Koſten Reis von Batavia verſchrie⸗ ben, und Arrak fuͤr ihre Bedienten, ungeachtet am Kap ſehr guter Brantwein in Menge zu haben war.
Die uͤbrigen der oſtindiſchen Geſellſchaft gehoͤrigen Beſitzungen, Handels⸗Logen und Vertheidigungs⸗ Poſten liegen theils auf den beiden Halbinſeln dies⸗ und jenſeits des Ganges zerſtreut, theils auf großen und kleinen Inſeln des indiſchen Deeans.
Zu den erſten gehoͤrt ihr Comtoir zu Suratte, der beruͤhmten Handelsſtadt am Fiuſſe Tappi, wo die Geſellſchaft ſeit 1617 Handelsfreiheiten und Schutz genießt. Jaͤhrlich gehen zwei Schiſſe von Batavia


