Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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Auf der Kuͤſte Koromandel iſt das Gebiet der Geſellſchaft ſehr beſchraͤnkt, ſeitdem die ſüdlichen Fuͤr⸗ ſten Vaſallen der Englaͤnder geworden ſind. Palea⸗ catte, nordwaͤrts von Madras, wozu das Fort Geldria gehoͤrt, iſt der Siß der niederlaͤndiſchen Regierung. Ueber Ceilon und Bengalen kamen, waͤhrend den Jahren 1770— 1780, 20 Schiffe von Batavia, und brachten eine Zufuhr von einer Mil⸗ lion an Werth. Einige von dieſen Schiffen gingen

mit Baumwollen⸗Zeugen und Caliatours⸗Holz, als den vorzuglichſten Erzeugniſſen der Kuͤſte, nach Ba⸗ tavia zuruͤk, die andern nach Europa, beſonders nach Amſterdam und Seeland.

III. Auch in Bengglen und den uͤbrigen Pro⸗ vinzen am Ganges hat der hollaͤndiſche Verkehr manche Einſchraͤnkungen erfahren, da die Englaͤnder die Dberherrſchaft daruͤber haben. Verſchiedene Pro⸗ dukte dieſes reichen Landes kann die hollaͤndiſche Ge⸗ ſellſchaft jezt nur aus der zweiten Hand von den Englaͤndern erlangen, und von andern Erzeugniſſen, die ſie, wie Opium und Salpeter, fruͤher ausſchließ⸗ lich ausfuͤhrte, theilt ſie den Vortheil mit ihrem maͤchtigeren Nebenbuhler, der Londner Geſellſchaft. Die vornehmſte hollaͤndiſche Niederlaſſung daſelbſt iſt das Dorf Cinſura, am Fluſſe Hougly, welches

burch das Fort Guſtavus eine befeſtigte Lage hat, waͤhrend in CoſſimbazarPatna und andern Städ⸗ ten Faktoreien ſind. Den Handel nach Bengalen