Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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eines Hafens, den man zu dem beſten in dieſer oder in irgend einer benachbarten Inſel machen kann. Ge⸗ neral Daendels ſah die Wichtigkeit dieſer Lage ein; und da die Bai von Batavia immer Anfaͤllen aus⸗ geſetzt war, ſo beſtimmte er dieſen zu einem ſichern Sammelplatz. Ob er gleich nicht der Gruͤnder der Stadt iſt, ſo kann er doch als der Vater derſelben angeſehen werden. Beffentliche Gebaͤude wurden un⸗ ter ſeiner Obhut errichtet, ein Zeughaus und Schiffe erbaut, welche, obgleich weder ſehr groß, noch zahl⸗ reich, wenigſtens groͤßere Erwartungen fuͤr die Zu⸗ kunft erregten.

Die europaͤiſche Stadt liegt am rechten ufer des Fluſſes; die chineſiſche und die Doͤrfer der Eingebor⸗ nen zur Linken. Sie ſind durch Bruͤcken verbunden, wozu Kuͤſtenfahrer mit Waaren gelangen koͤnnen. Ez⸗ ſtere enthaͤlt das Fort, die Baraken und Gouverne⸗ mentshaͤuſer. Die Straßen ünd breit, und mit Baͤu⸗ men beſetzt, dem National⸗Geſchmacke gemaͤß; die Haͤuſer ſind beguem und meiſtens ſchoͤn, und die Be⸗ wohner in guten Umſtaͤnden.

So ſchoͤn die Gegend der weſtlichen Hauptſtadt auch ſeyn mag, ſo iſt ſie hier nicht allein glucklich nachgeahmt, ſondern faſt uͤbertroffen. Wahrend das friſche und lebendige Gemaͤlde von Gaͤrten, Alleen, Fußwäldern und Lanbhaͤuſern beſtaͤndig in die Augen faͤllt, macht das Treiben des Ackerbaues und Han⸗ delus in den Reisfeldern und auf dem Fluſſe, die Mi⸗