Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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Strom, der der Ruhe entſpricht, die den Charakter dieſer Gegend auszumachen ſcheint. Ueber dieſen Fluß führt eine doppelte Fäbre an einem Seile, womit man ſich ſelbſt, ohne fremde Huͤlfe hinuͤberfahren kann⸗ Ein kleines, ſchlecht unterhaltenes Fort, nebſt den Haͤuſern der Beamten und den vorhin erwaͤhnten Magazinen ſtoßen an das Haus. Brod iſt hier eben ſo ſelten, als in Batavia. Waiten wird ebenfalls wenig gebaut.

Die Stadt ſelbſt iſt groß, von vielen Weißen⸗ Meſtizen, Chineſen und Eingebornen be⸗ wohnt. Ihre Lage iſt niedrig, aber nicht ungeſund⸗ obgleich die Stadt von einem Moraſte umgeben iſt.

Die Bai iſt, wie alle andern, an dieſer Kuͤſte ſo ſeicht⸗ daß große Schiffe genoͤthigt ſind, 4 oder s Meilen von der Kuͤſte zu ankern.

Der Kanal, oder die Straße von Madura, zu weilen auch Manara genannt, der Soutaya voh Java trennt, iſt 3, 6 oder Meilen breit. Am öſt⸗ lichen Ausgange haben große Schiffe nicht Tiefe genug⸗

Etwa s Meilen von da liegt Sourabaya. Dieſe kann als die oͤſtliche Hauptſtadt von Ja va angeſehen werden, ſo wie Batavia als die weſtliche. Die Entfernung dieſer beiden Drte betraͤgt etwas mehr als s00 Meilen. Die neue Stadt iſt jedoch, obgleich we⸗ niger groß und volkreich, huͤbſcher, geſunder, und freundlicher als die Andere. Sie liegt an einem ſchi⸗ nen Fluſſe, und hat gleichfalls den hohen Vorius