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an Reis und Kaffee. Dieſem Dißtrikte kehlt es nicht an Bewohnern; er iſt offen und wohlbewaͤſſert; die einzelnen Punkte ſind oft maleriſch, und da er an der großen Straße nach der Hauptſtadt liegt, ſo genießt er der Wohlthat eines beſtaͤndigen Verkehrs mit der Kuͤſte und dem Innern. Das Dorf hat nicht viele Wohnungen, ob ſie gleich weit umher zerßreut liegen. Mitten durch fließt ein breiter und reißender Fluß, der weſtlich von Cheribon in die See faͤllt, deſſen Schifffahrt aber durch Boͤnke von Schlamm verhindert wird. Ueber den Fluß fuͤhrte eine anſehnliche lange hölzerne Bruͤcke, an der die Spalten zwiſchen dem Bauholze mit Rohr und Bambus ausgefuͤllt waren, ſo daß ein Fremder oft zitterte, aufzutreten. Am lin⸗ ken Ufer ſind einige Reisvorraͤthe, welche fuͤr die Re⸗ gierung von der Obrigkeit des Orts geſammelt wurden.
Java iſt reich an Reis, dieſem beliebten Nah⸗ dungsmittel des DOſten. Der Ueberfluß iſt, nach voͤll⸗ ser Befriedigung der Beduͤrfniſſe des Volks, ſo be⸗ deutend, daß dieſe Inſel eine beſtaͤndige Kornkammer fuͤr das Brittiſche Indien werden kann, im Fall einer ſchrecklichen Hungersnoth.
Etwa eine Meile von dieſen Vorrathshäuſern und nahe bei dem Hauſe des reſidjrenden Agenten der Ne⸗ gierung, waren zwei große Kaffeemagazine Das Haus des Reſidenten liegt huͤbſch auf einer kleinen Anhoͤhe, von Waͤldern und Gaͤrten umgeben. Vor derſelben ſließt der Arm eines Fluſſes, ein ruhiger und flacher
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