man auf den erſten Anblick meinen ſollte, und auch die Brvoͤlkerung iſt anſehnlicher. Der Straßen gibt es viele, aber ſie ſind faſt alle eng. Die Chineſen bewohnen den Mittelpunkt der Stadt, gegen das Fort zuz ibre Haͤuſer ſind viel groͤßer und ihre Laͤden zahlreicher. Die Bai oder Rbede, in welcher die Schiffe ankern, hat ſo wenig Liefe⸗ daß die Fregatten beinahe anderthalb Meilen von der Küne liegen. Sie wird durch eine lange Bank von Schlamm und Sand beſchuͤtzt, die vom weſtlichen Theiie der Bai nach Bſten vorſpringt. Innerhalb derſelben ſind die Schiffe ziemlich ſicher, ausgenom⸗ men bei ſtarkem Oüwinde.
ur ein Dutzend Europaͤer wohnen in und außer⸗ halb der Stadt, und dieſe ſind meiſtens im Dienſte der Regierung. Die gemiſchte Klaſſe iſt viel zahlrei⸗ cher, ſie werden von den Vornehmen als Caſſirer, Dolmetſcher oder Maͤkler beim Handel gebraucht⸗ Manche Haͤuſer ſind ſchoͤn; auch gibt es einige große Vorraths⸗Haͤuſer fuͤr die Landesprodukte; aber man⸗ che ſcheinen zu verfallen. Der Landdroſi oder Re⸗ ſident, der in dieſer Inſel ein Mann von der groß⸗ ten Wichtigkeit iſt, und in ſeinem Beüirke unumſchraͤnkt berrſcht, hat ein ſehr anſehnliches Haus, rechts vom Fort, mit Fiſch⸗Teichen, Statuen, einem Luſt⸗Wäld⸗ chen und einer Allee von Baͤumen umgeben, wo⸗ durch es ſich ſehr vortheilhaft ausnimmt⸗ Obgleich das Fort nicht ſehr ſtark iſt, bat es doch


