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Spitze der Inſel fuͤhrt. Es iſt elner der ſtaͤrkſten Orte in der Feſtungskette, die ſich laͤngs der Nordkuͤſte hin erſtreckt. Sie war die Hauptſtadt eines Koͤnigreichs gleiches Namens, das vom Kaiſer von Java zins⸗ pflichtig war, welcher ums Jahr 1680 die Oberherr⸗ ſchaft uͤbergab. Den eingebornen Furſten wurde wohl eln Schatten von Anſehen gelaſſen, der nach und nach in Nichts ſank, ſowie die Perſonen, die dieſen Poſten vegleiteten, zu Bettlern wurden. Doch nicht willig unterwarfen ſie ſich dieſer Erniedrigung und mehrere ſind zu verſchiedenen Zeiten, des Ungehorſams wegen, vetbannt worden. Die Stadt liegt hart an der See, auf einem Bo⸗ den, der noch Spuren eines Sumpfes an ſich tragt, ſich aber hinter derſelben erhebt, und mit Baͤumen bedeckt iſt. Rechts und Links ſind einige Salzpfannen, wo dieſer nützliche Artikel gewonnen wird; noch wei⸗ ter zur Rechten liegt der Berg Cheribon, der Sage nach fruͤher ein Vulkan und vom Lande aus ein deut⸗ liches Zeichen fuͤr Schiffe. Gewitterſtuͤrme ſind haͤufig. So lange ſie dauern, iſt der Gipfel des Berges durch ſchnell aufeinander folgende Blitze erleuchtet. Die Wolken verdichten ſich um denſelben, und fallen in Regenſtroͤmen herab;z der Gipfel ſcheint zu rauchen⸗ und der Donner rollt gerade uͤber die Koͤpfe der Ein⸗ gebornen, die ſo lange heftig beten, als der Sturm dauert. Die Ausdebnung von Cheribon iſt groͤßer, als


