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chen, Muſſigen und Kranken, welche die ſaͤrkende Luft hier einathmeten. Der große Chineſiſche Kirchhof beſteht aus einer Art von Gewoͤlben, die etwas uͤber den Boden erhoben, und mit gruͤnem Raſen oder Steinen, wor⸗ auf einige Hieroglyphen geieichnet, bedeckt ſind. Manche haben noch andere Verzierungen, und bei einigen ſollen Lampen, als ein vermehrtes Zeichen von Ehrfurcht gegen die Abgeſchiedenen im Innern bren⸗ nen. Einmal im Jahre beſuchen die noch lebenden Verwandten dieſe Grabdenkmäler, ſtreuen Blumen darauf, rufen die Sorgfalt und den Schutz der Abge⸗ ſchiedenen an, und um ſich ihres Schutzes noch mehr zu verſichern, laſſen ſie ihnen Nahrung zuruͤck, von der die minder fromm Lebenden ihren Hunger ſtillen. Batavia hat ſehr verſchiedene Einwohner. Die reichen Europaͤer wohnen nicht in der Stadt, ſon⸗ dern ziehen die Umgegend vor. Doch bei feierlichen Gelegenheiten verſammeln ſie ſich in derſelben. Ihre Sitten ünd foͤrmlichz; man bemerkt keinen Mangel an Herzlichkeit. Auch viele Europaͤer, die hieher geiogen, zeichnen ſich durch Bildung und Geſchicklich⸗ keit aus. Ja man hat ſchon Eingeborne nach Eurvpa geſchickt, um ſie zu bilden. Doch iſt die Mehrzahl der Buͤrger⸗Klaſſe ziemlich ungebildet. Auch Schulen ſind nirgends vorhanden. Cheribon liegt auf der großen Militaͤr⸗Straße, die von Batavia nach Oßen bis auf die äuberſte


