Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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baren Veduͤrfniſſen der Tafel beſimmt ſind. Der Be⸗

den, der fruchtbar und ͤppig iſt, liefert Alles, was

den Gaumen befriedigen, oder die Sinne erfreuen kann. Viele der Reicheren beluſtigen ſich an dem Gar⸗ tenbau, indem ſie ſelbſt mit Gießkannen und Spaten verſehen, arbeiten.

Zwei ſchone Straßen nach Dſten und Weſten, die mit ſchattigen Bäumen bepflanzt ſind, aus welchen beitere Wohnungen hervorſchimmern, fuͤhren nach Weltevreden, welches mehr ein militäriſcher Po⸗ ſten als Dorf iſt, da es nur von wenigen Civiliſten bewohnt wird. Hier iſt der Boden hoͤher, als in der Stadt, daher auch geſuͤnder, ſo daß Baraken, Hoſpi⸗ taͤler, Ordonnanz⸗Haͤuſer und Offizier⸗Wohnungen

daſelbſt angelegt wurden. Eine große Reihe von Ge⸗ baͤuden, die zu beſſerer Beguemlichkeit der Sruppen beſtimmt waren, blieben unvollendet. Eines von die⸗ ſen war zu einer neuen Wohnung fuͤr den Ober⸗Gou⸗ verneur beſtimmt. Die jetzige iſt nicht weit davon ent⸗ ſernt, nahe bei der Jacatra⸗Straße, und hier em⸗ vfing er in den gluͤcklichen Tagen von BVatavia Be⸗ ſuche, gab Audienzen, üellte ſeine Wachen auf, und ward mit allem Glanze eines Aſiatiſchen Despoten um⸗ geben. Buitenzorg war gleichfalls desſelben Lieb⸗ lingsort. Hier erholten ſich viele von den Vornehn⸗ ſten von den Beſchwerden und der giftigen Stadtluftz denn die Schoͤnheit des Ortes, ſo wie die geſunde Lage machten ihn zum Vergnuͤgungsorts der Froͤhli⸗