Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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laſſen ſich ſchwer angeben. Seine niedrige Lage, die paranſtoßenden Sümpfe, die Feuchtigkeiten der Reis⸗ felder, auf welche die Sonne wirkt, die Bewaͤſſerung der Gärten durch ſchlammige Roͤhren, die Naͤhe be⸗ ſonderer Manufakturen, die uͤppige Vegetation und die Kanaͤle, Alles ſcheinen noch unzulaͤngliche Grände zur Eiklaͤrung dieſer Thatſache; denn hundert andere Orte auf der Inſel haben ähnliche Lage, und ſind doch geſund.

Schön iſt in Batabia die Sttte, bei Befuchen jede Steifheit zu vermeiden. Die Gaͤſte kleiden ſich gleich nach den erſten Ceremonien aus, und werden mit leichten Kleidern verſehen, dieſenigen, welche Peruͤcken tragen, erhalten auch eine Nachtmuͤtze. Iſ es Zeit, nach Hauſe zu gehen, dann legt Jeder ſeine eigene Kleidung wieder an. Sophas, die in der Hallo ſehen, bieten den Beſuchenden eine Gelegenheit dar, nach Gefallen ſich auszuſtrecken, und von ſchwarzen Begleitern ſich faͤcheln zu laſſen.

Die meiſten Famtlien wohnen im Erdgeſchoh, in einer Art von offenem Zimmer, am Ende der Habe, von der es eine Fortſetzung iſt. Dies Zimmer iſt ge⸗ wöhnlich geräumig und kuͤhl, mit Ziegeln belegt, und der Seeluft ausgeſetzt. Hier ſitzt die Fawilie zu Ti⸗ ſche, nimmt Freunde auf, und ſchlaͤft auch oft darin. Die Thüren ſind beſtaͤndig offen, jeder Beſuch angenehm.

Die Gaͤrten werden mit beſonderer Sorsgfalt ge⸗

pflegt, beſonders dieienigen, welche zu den unmittel⸗