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Stockwerke. Hinter der Hauptſeite des Gebaͤudes ſte⸗ hen zwei Sarkophage von ſchwarzem Marmor auf viereckigten Saͤulen. An der Hinterſeite des Thores zwei Andere, die jenen Vorigen gehoͤrig entſprechen. Da dieſes Thor ein laͤnglichtes Viereck iſt, ſo ſtehen an jedem Winkel deſſelben Minarets von weißem Marmor, die ſich hoch erheben, und bis auf die Hälfte ihrer Hoͤhe ausgezackt ſind. Innerhalb der Minarets geht eine Treppe hinauf, zu den Ecken, welche ſie umgeben. Dadurch kommt man in eine offene Halle, deren Kuppel ſich faſt ſo hoch, als das Gebaͤude er⸗ hebt. Durch dieſe Halle, die Kaiſer Jehanguir, Acbars Sohn, mit Malerei und Vergoldung ſchmuͤcken ließ, die aber mit der Zeit verloren ging⸗ durch den Befehl Kaiſers Aurengzebs, der ſie weiß uͤberſtreichen ließ, kommt man in den Garten und er⸗ blickt das ganze Grabmal durch einen Zugang hoher Baͤume. Dieſer Zugang iſt mit Steinen gepflaſtert; in der Mitte ein großes Becken mit Waſſer gefuͤllt. Das Innere des Grabmals iſt eine große Halle, und endigt ſich in eine Kuppel. Wenige Fenſter derſelben ſenken ein ſchwaches Schauerlicht herab; das Ganze iſt mit weißem Marmor ausgelegt. In der Mitte liegt der Leichnam in einem Sarkophag von weißem Mar⸗ mor, darauf ſteht mit ſchwarzen Marmor⸗Buchſtaben nichts, als der Name: B Von der Hoͤbe der Minarets uͤberſieht man ein


