Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1831)
Entstehung
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har betritt. Acht engliſche Meilen davon liegen die beruͤhmten Waſſerfaͤlle von Mootejerna. Von der

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Hoͤhe der Huͤgel ſieht man zur Regenzeit den Fall des

Waſſers ſehr deutlich. Von dem Durchgange Teria⸗ gully hat man eine ſchoͤne Ausſicht auf den Gan⸗ ges. Herrlich ſchlaͤngelt er ſich durch die Ebenen hin So weit das Auge reicht, iſt das Land gut gebaut und reich. Von Seriagully laͤuft die Heerſtraße an der Seite des Stromes fort, anfangs durch gruͤ⸗ nende Wieſen und Thaͤler, durch Waͤlder, deren hoch⸗ beiaubte Baͤume durch ihr beſtaͤndiges Grün Schatten und Schutz gegen die drückende Hitze gewaͤhren, theils durch ihre Menge bunter Saͤnger das Ohr ergoͤtzen. Auf dieſer Straße kommt man uͤber verſchiedene kleine Fluͤſſe, die dem Ganges zuſtroͤmen. Zu Colgaug faͤllt ein ſo betraͤchtlicher Strom in den Ganges⸗ daß er bei Negenzeit zwei Felſenſtuͤcke abriß, und ſo im Ganges zwei Inſeln bildete. Dieſe Gegend um Colganß iſt die ſchoͤnſte das Land ſcheint zu ſchwimmen. Von hier geht der Wes m dem Dorſe Sul⸗ tungunge. Ihm gegenuͤber liest die Inſel Jan⸗ gerah oder Jehangueery. Ein hindoſtaniſcher Moͤnch bewohnt daſelbſt eine Einſiedelei. Die Ein⸗ wohner halten den Felſen, auf den ſie gebaut iſt, fuͤr beilig; auch ſind an Waͤnden Figuren eingehauen⸗ die auf Goͤtterlehre ſich beziehen. Von Sultun⸗ gunge fuͤhrt der Wes nach Bauglepoor. Merk⸗