Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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cher Schoͤnheit, 6 Arten von Jams⸗Wurzeln, und einige vollig wild wachſende Wurzeln(Fanghits der Infulaner) von der Dicke eines Menſchen, von zar⸗ dem Geſchmacke, und mit einer roͤthlichen Rinde. Sie treiben den Urin, ſind leicht zu verdauen, und ſiien Hunaer und Durſt zugleich. Es gibt verſchie⸗ dene Arten von Huͤlſenfruͤchten im auserleſenen Ge⸗ ſchmacke. Die Vatvatten gleichen dem Kapernſtrauche, und bluͤhen, wie dieſer. Jede Schotte ſchließt eine kleine Erbſe von der Groͤße einer Linſe in ſich. Dieſe Hül⸗ ſenfrucht wird ſo hoch, wie der Kirſchbaum; mit den Sn derſelben fuͤttert man im Innern des Landes as Vieh.

Wenn man dieſe Felder und Wieſen verlaͤßt, um ſich in die unermeßlichen Waͤlder, dem Aufenthalts⸗ Ort vieler wilder Thiere, zu vertiefen, ſo ſieht man Schönheiten einer andern Art; tiefe Einſamkeit; uͤberraſchende Kuͤhle, ein den Strahlen der Soune unzugaͤuglicher Schatten, Echo, welche auf alle Sei⸗ ten vom Gebruͤlle der Thiere wiederhallen gewaͤh⸗ ren neue Freuden dem Freunde der Natur. Die Baͤume ſind ungeheuer dick.

Der Freund der Minerglogie findet Befriedigung in den hohen Bergen von Ambotismene. Es fin⸗ den ſich da ungeheuere Kryſtall⸗Bloͤcke; die am mei⸗ ſten geſuchten Schbrlarten ſind in dieſen Bergen nicht ſelten, ſo wie Granaten und Anzeigen von Zinn⸗ Gruben, welche die Einwohner Wula⸗Futſche⸗ ſine nennen. Gruben ſehr vorzäglichen Eiſens gibt es in Menge auf der ganzen Inſet. Die Malega⸗ ſchen zerreiben und zerſtampfeñ dieſes Erz, und legen es dann in Haufen zwiſcheu vier mit Shonerde über⸗ zogenen Steinen. Um die Flamme zu vermehren, ver⸗ tritt die Stelle des Blasbalges eine holzerne Pumpe. Der hoͤchte der wenig zugaͤngigen Berge von Amnbo⸗