Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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6 4 ene iſt etwa a80o Toiſen uͤber die Meeresfläche 6 5

erhoben⸗

Faͤhrt man in der guten Jahreszeit von Islede Frauce nach Tudien, ſo ſucht man zuerſt die Nordſpitze von Madag askar anſichtig zu werden⸗ richtet dann ſeinen Lauf zwiſchen den Untiefen Pa⸗

rom und den Almtrantes⸗In ſeln, und durch⸗ ſchueidet den Aeguator n sdo der Laͤnge. Hier mifft man den weßlichen Monſun an⸗ ſchiſft mit⸗ demſelben durch die m aldiwiſchen Inſeln zwiſchen Kelon Schewlipar⸗ und ſieht die malabariſche

Käüe bei Cochin. Das nebrige der Reiſe iſt bloß Küſenfahrt. Die Schife, welche in der ſchlimmen Jahreszeit Isle de France verlaſſen um nach Fondicheri zu gehen, müſſen bis 26* ſuͤdl. Breite

in die Getzend der veräuderlichen Winde, und ballen

ihren Lauf ſo⸗ daß ſie in 56 der Länge den Acguator berühten. Zunt Schluſſe bemerkt Ro chon, daß er der Schiff⸗

fahrt durch aſtronomiſche Beobachtungen der Lage der.

beiden gefaͤhrlichſten Untiefen im indiſchen Mittel⸗

meere keinen unwichtigen Dienſt geleiſtet habe. Die

Punkte, deren Lage er vorzuͤglich beſtimmt hat, ſind

die Seychelles⸗Inſeln, die Untiefe Corgados,

Saya de Malha, die Inſel Dieso Gareig

und die Adu⸗Inſeln⸗