Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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Foulpoint., bei den Eingebornen Wulu⸗Wulo. Der Hafen von Foulpoint wird von Riefen gebildet, an welchen ſich das Meer bricht. Der Rief iſt von Korallen, haͤngt auf der einen Seite mit dem Lande zuſammen, und erſtreckt ſich gegen NNO., waͤhrend ſich die Kuͤſte nach WNW. zieht. S

Die Breite des Kanals betraͤgt ungefaͤhr so Klaf⸗ ter, und die Tiefe bemahe eben ſo viel. Der Hafen faßt 10 große Schiffe. Das Meer zieht ſich bei der groͤßten Ebene nur 4 6 Fuß zuruͤck, und zeigt daun den Rief bloß. Man ſindet auf demſelben Mooſe, See⸗Pflanzen, ſchwarze Korallen, ſehr ſeltene Ma⸗ dreporen, Seeſterne, Meeres⸗Inſekten und Muſcheln in mannigfaltigen Formen und Farben.

Bei der Einfahrt der Flüſſe findet man Mangles⸗ baͤume mit Auſter⸗Gehaͤngen von ſehr ſeitner Form⸗ In einer kleinen Entfernung von den Drien, welche vom Meere bedeckt werden, trifft man Adern von einem Sande an, welcher ganz anders beſchaffen iſt, als jener des Ufers, und halb verglast zu ſeyn ſcheint. Man ſieht glimmerige und broͤckelige Steine und kleine Glasſtuͤcke in großer Menge. Nach Rochon's Beob⸗ achtungen liegt Foulpoint in 170 40 20, ſüdl. Breite, und in 67 20 öſtl. Laͤnge von Paris. Waͤhreud ſeines dortigen Aufenthaltes ſtieg der Ther⸗ mometer nie uͤber 270, und ſiel nie unter 160 Reau⸗ mur. Der Barometer zeigte nur ſehr geringe Veraͤn⸗ derungen, und blieb immer zwiſchen 28 2 und Die Doͤrfer, welche Foulppint ausmachen, ſind nicht betraͤchtlich, liegen meiſtens am Abhange von Huͤgeln zerſtreut, und haben Paliſaden zur Ver⸗ theidigung. Eine Menge nuͤtzlicher Baͤume gibt ihnen angenehmen Schatten. In der Mitte von Kokos⸗, Bambus⸗, Pomerahzen⸗ Zitronen⸗ und Piſang⸗Baͤu⸗ men und wilden Weinſtoͤcken unterſcheidet man den

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