idie Thuͤren ihrer Haͤuſer, welche nur aus zuſammen⸗ gefuͤgten Blaͤttern und Matten beſtehen, mit Pnti mund Reiſern.
Als man gegen die Seeraͤuber, welche die inbi⸗ ſchen Meere beunruhigten, betraͤchtliche Anſtalten traf, um ihren Raubzuͤgen ein Ende zu machen, ge⸗ wiethen ſie in Furcht, und flohen nach der Nordkuͤſte von Madagaskar. Wahrſcheinlich war ihre erſte Miederlaſſung auf der Inſel St. Marie, deren eine Spitze 11 Stunden von Fpulpoint liegt, die andere aber ſich in Norden bis zur Bai Antongil erſtreckt. Durch Heirathen gewannen ſie das Zutrauen und die Freundſchaft der Inſulaner.
Bis 1721 ſetzten ſie ihre Seeraͤubereien mit Gluͤck fort, erlagen aber nach einem langen und fuͤrchterli⸗ chen Widerſtande der Macht mehrerer vereinigter Na⸗ tionen. Da ſie nun ihr ſchaͤndliches Gewerbe nicht mehr treiben konnten, ſo ſuchten ſie unter den Ein⸗ wohnern Zwiſte zu erregen, und aus dem Verkauſe ider Geſangenen neue Mittel zur Bereicherung zu ge⸗ winnen. So endigten die Piraten ihre Raͤubereien mit dem verabſcheuungswürdigen Sklaven⸗Handel, welcher noch jetzt Madagaskar entvoͤlkert.
Der noͤrdliche Theil von Madagaskar wird wegen ſeiner groͤßern Fruchtbarkeit haͤuſiger von euro⸗ paͤiſchen Schiffen beſucht, als der ſuͤdliche. Das Innere des Landes kennt man faſt noch gar nicht. Der meiſt beſuchte Ort in dem noͤrdlichen Theile heißt


