Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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als wenn ſie von den Stuͤcken aͤſſen. Nach dieſem entlaͤßt er die Bramauen, und ladet ſeine Freunde zu einem frohen Mahle.

Das Reich Tanjour iſt in 4 Hereſchaften ein⸗ getheilt, uͤber welche ein Suweiatar(Bberamt⸗ mann) geſetzt iſt. Sie wohnen in den Staͤdten(in jeder Stadt einer) Diruttorapundi, Kumba⸗ konum, Kewurimairom und Karuppura⸗ neikuri. In dieſem Lande haben die Einwohner keine Aecker im Beſitze, ſondern alle Laͤndereien geho⸗ ren dem Koͤnige. Die Einwohner in den Staͤdten und Doͤrfern muͤßen auf Anordnung des Maniakaren (Vorſtandes) ackern, ſaͤen, ernten, und erhalten fuͤr ihre Muͤhe einen beſtimmten Antheil. Wenige unter den Bramanen und Gelehrten erhalten etwas Land zum Geſchenke.

Am Ende des J. 1742, und mit dem Anfange des F. 1713, befanden ſich die Miſſionaͤre in mißlichen umſtaͤnden, weil von Dänemark wegen der daſelbſt herrſchenden Peſt die Unterſtuͤtzungen ausblieben. Sie ſetzten jedoch ihr Miſſions-Werk mit dem Beiſtande Gottes fort, taufteh viele Heiden, und fuhren fort in ihren Schulen Unterricht zu geben. Die Zahl der Schuͤler belief ſich im J. 1743 auf s2.

Den 26. Detober a744 entſchloß ſich der Miſſionat Siegenbalg, zur Befoͤrderung des Miſſions⸗Wer⸗ kes eine Reiſe nach Europa anzutreten. Mit Polt⸗ karp Jordan und einem indiſchen Knaben aus