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der in ſiebenzis eintheilen. Sind nun dieſe in Ord⸗ nung, ſagen ſie, ſo iſt der Menſch geſund; kommen ſie aber in Unordnung, ſo eutſtehen viele Krankhei⸗ ten. Dieſes wollen ſie aus der Vergleichung mit den natuͤrlichen Winden beweiſen.
Die heidniſchen Malabaren verabſcheuen das Fleiſch der Kuͤhe, eſſen aber das Fleiſch der Schafe und der Schweine. Die Kuh iſt ihnen das reinſte und heiligſte Thier, deſſen Miſt bei allen Handlungen gebraucht wird. Wenn ſie die kleinen Kinder zu ihren Goͤtzen bringen, verfertigt ihnen der Braman einen Abgott aus Miſt, vor welchem ſie niederfalen, und welchen ſie anbeten. Haͤuſer und Pagoden werden
mit Kuhmiſt gewaſchen, Die Milch der Kuͤhe trinken ſie mit den Worten:„die Europaͤer eſſen die Hül⸗ ſen der Kuh, naͤmlich das Fleiſch, wir aber genießen den Kern: Butter und Milch.“
Mit der rechten Hand beruͤhren ſie nichts Unrei⸗
nes, weil ſie dieſelbe zum Eſſen gebrauchen; mit der Linken eſſen ſie nie, weil ſie dieſelbe bei Verrichtung der nothwendigen Bedurfniſſe gebrauchen, und des⸗ wegen fuͤr unrein halten. Die Stelle der Meſſer und Gabel vertreten die s Finger der rechten Hand.
Die Maͤdchen werden nicht in die Schule geſchickt, es muͤßte ſeyn, daß ſie Taͤnzerinnen werden, wel⸗ che in den Pagoden den Goͤttern dienen, und unver⸗ heirathet bleiben muͤſſen. Mit den Bramanen leben ſie in ſchaͤndlicher Unzucht und tteiben mit ihren Rei⸗


