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labaren des getrockneten Kuͤh⸗Miſtes, welcher in kleine runde Kuchen geformt wird. Das Bauholz muß aus Europa oder aus andern Plaͤtzen Oſt⸗In⸗ diens geholt werden, und iſt deswegen ſehr theuer. Del gibt es in Menge; auch Honig wegen der vielen Bienen.
Den Gebrauch der Dinte und Federn kennen die Malabaren nicht. Sie nehmen Palmblätter in die linke Hand, und einen eiſernen Griffel in die rechte, und ſchreiben auf dieſe Art eben ſo geſchwind, als die Europaͤer. An dem linken Daumen befindet ſich ein großer Nagel, in welchen eine Kerbe geſchnit⸗ ten iſt, um den vordern Theil des Griffels in dieſelbe zu legen, der hintere Theil desſelben wird mit den s Fingern der techten Hand gehalten. Die Palmblaͤt⸗ ter halten ſie mit den 4 Fingern der linken Hand, ſeten den Daumen oben auf das Blatt, und ſchieben dieſes immer weiter fort, bis eine Zeile geſchrieben iſt. Durch ein beſonders zubereitetes Del werden die Buchſtaben ſchwarz, und der uͤbrige unbeſchriebene Raum gelb.
Dieſe Schrift und Buͤcher haben die Malaba⸗ ren ſchon einige tauſend Jahre. Man findet in allen Städten und Doͤrfern Schulen, in welchen Leſen und Schreiben gelehrt wird. Um jedoch vollkommen unterrichtet zu werden, braucht man 6 Jahre. Die Malabaren betreiben Thevlogie, Poeſie, Rede⸗ kunſt, Gevgraphie, Medizin, Mathematik, Aſtronv⸗


