Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1831)
Entstehung
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Handel, Ackerbau und verſchiedene Handwerke mit Fertigkeit. Es gibt reiche Leute unter den Mala⸗ baren, die meiſten aber ſind arm oder beſitzen nur ein mittelmaͤßiges Vermoͤgen. 6

Dieſe Kuͤſte hat den ſchoͤnſten Ackerbau; beſonders wird viel Reis gebaut. Man findet in dem Lande Elephanten, welche von Ceylon kommen; ſeltene Hirſche, ſo groß wie Haſen, mit vollem Geweihe, obwohl ſie nicht groͤßer werden; ferner ſchwarze Streit⸗ boͤcke. Wegen Mangels an Waͤldern ſieht man auch nicht viele ſeltene Thiere; doch findet man Papageien verſchiedener Art, ſchwarz geſtreifte Nachtigallen, ſchoͤne Pfauen, Paradies⸗Voͤgel, und verſchiedene andere Voͤgel, welche von den Malabaren ange⸗ betet werden. Die Baͤume und Erdgewaͤchſe ſind von den europaͤiſchen ſo veyſchieden, daß Ziegenbalg nicht einen Baum oder ein Gewaͤchs ſah, welches er mit den europaͤiſchen vergleichen konnte. Die beſten Fruͤchte ſind die Feigen, Ananas, Manges, Coiuwen, Kokosnuͤſſe u. ſ. w. Der Winter heißt bier die Regen⸗Zeit, und dauert gewoͤhnlich 2 41/2 Monat an. Gewaͤchſe gruͤnen das ganze Jahr, und ſind im Winter am lebhafteſten; auch die Bäume graͤnen und bluhen das ganze Jahr.

Gewitter ſind faſt das ganze Jahr, und zwar weit ſärker, als in Europa. Im Dktober und Novem⸗ ber fällt Karker Regen und das Wetter iſt ſehr unge⸗ ſuͤm, Wegen Holz⸗Mangel bedſenen ſich die Ma⸗