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des Koͤniges, welcher ein Vaſall des Großmogul iſt, beſteht in ſeinem Reichthume, indem er jaͤhrlich uber 30 Tonnen Goldes aus ſeinem Lande erhalten kann. Bei ſeinem Kriegs⸗Heere befinden ſich aaa ſtreitbare Slephanten und uͤber 300 Pferde, welche beide aus frem⸗ den Landern kommen. Auch haͤngen alle andern Koͤnige und Fuͤrſten an den uͤbrigen Kuͤſten von dem Groß⸗ mogul ab. Achtzehn Meilen von Trangu ebar iſt ein Reich, in welchem eine Weibsperſon regiert. In andern Koͤnigreichen findet man auch Parlamente.
Die Luft iſt nach den verſchiedenen Jahres⸗Zei⸗ ten verſchieden; im Auguſt, September und Dktober iſt ſie ſehr gemaͤßigt und geſund, aber im Mai bis zum Ende des Juli ſehr ungeſund und heiß. Vor⸗ mittags kommt ſie aus dem Lande und fuͤhrt einige Waͤrme mit ſich; Nachmittags kommt ſie von der See und bringt Kuͤhlung. Die Hitze iſt im Februar, Maͤrz, April, Mai und Juli am ſtaͤrkſtenz uͤber Kalte kann man nicht viel klagen.— Tag und Nacht ſind gewoͤhnlich im ganzen Jabre einander gleich.
Die Malabaren eſſen gekochten Reis mit Fi⸗ ſchen, Milch, grünem Kraute, ihrer gewoͤhnlichen Foſt, nebſt Betel⸗Araf. Die Muhametaner ſpeiſen auch noch Fleiſch, Voͤgel, Haſen und andere Dinge.
Die Malabaren gehen faſt nackt mit Ausnahme der Schambedeckung: einige bedecken ſich halb, andere ganz, beſonders die Frauensperſonen. Sie treiben


