71 mit einer Mauer umgeben, und hat drei Kirchen und fuͤnf große Pagoden. Die Einwohner ſind theils Su⸗ ropaͤer, theils Malabaren. Der zu Trangue⸗ bar gehoͤrige Bezirk enthaͤlt 15 Doͤrfer, unter wel⸗ chen Borliar das groͤßte iſt. Nach dieſem iſt Ti⸗ liar der groͤßte und luſtigſte Flecken, zu welchem von Tranguebar eine ſchoͤne Baumpflanzung fuͤhrt. Die Namen der brigen Doͤrfer ſind: Tſandara⸗ pari, Kottupaleam, Erukittantſcheri⸗ Sſchattankuri, Dewanallur, Druwaman⸗ galum, Tſchenkitankarei, Pommeampvet⸗ tei, Kilinſchimedu, Kalinka reipoettei, Signurpoettei, Akkamenpoettei und Ela⸗
menpoettei. In dieſen Doͤrfern verkuͤndigte Zie⸗ genbalg das Wort Gottes.
Das Gebiet des Koͤnigs auf der Kuͤſte von Koro⸗ mandel iſt ungefaͤhr 24 deutſche Meilen lang und 17 breit. Die Reſidenzſtadt Tanjour iſt 21 Stun⸗ den(1malabariſche Meilen) von Tranquebar ent⸗ fernt, und hat einen feſten Wall und Ringmauern. Außerdem hat der Koͤnig noch zwei ſchoͤne Schlöſſer⸗ eines in der Stadt Dirnwarur, das andere in der Stadt Diruwiramarudur. In dem ganzen Rei⸗ che ſind vier rechte Feßtungen, die Staͤdte Tanjour, Patukotei, Mannakowil und die kleine See⸗ Stadt Kalkalatſcheri. In andern großen Staͤd⸗ ten ſindet man ſehr koſtbare und große Pagoden, und beinahe öberall Herbergen fuͤr Fremdlinge. Die Macht


