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Vald flohen ſie auf einen benachbarten Berg⸗ und waren weder durch Winke, noch ſonſtige Zeichen der Freundſchaft dahin zu bringen, ſich uns zu naͤhern. Die Nacht brach an; unſere Schiffe waren nicht ge⸗ hörig geſichert. Wir ſuchten einen beguemen Hafen, und fanden ihn nach einer zweitaͤgigen Fahrt, waͤh⸗ rend welcher wir die Bewohner der Inſel immer im Angeſichte hatten. Wir ſtiegen an das Land, konnten aber von der zahlloſen Schaar nur einige Wenige, und mit großer Muͤhe dahin bringen⸗ mit uns zuſammen
nebſt anderen waren blinde Nachbeter. Die kecke Lüge A. Veſpucci's, er habe ſeine erſte Reiſe ſchon am 20. Maͤrz 1497(ſtatt 1499) begonnen⸗ wurde von Charlevotr im i. Theile ſeiner Histoire de 8. Dominque, nach ihm von Toz, Tinaboſchi und Jagemann gründ⸗ lich wiederlegt. Deßwegen ſetzte der franzoͤſiſche Geſandte, Graf von Dufort zu Florenz, 100 Seudi auf die beſte Vertheidigung A. Veſpuccis⸗ Dieſe erſchien unter dem Titel: Flogio di Amerigo Vespucci, che ha riportato il Premio dell' Fcademia Ptrusca di Cortano nel di 16. Oct. 1788, con una dissertazione giustificatiya di questo celebre navigatore, del P. Stanis- lao Canovai. Firenze 1788. 4. Dazu gehoͤrt noch eine zweite Ertzießung zu großen Patrio⸗ rismus gegen die anerkaunte Wahrheit. Ricer-
che istorico— eritiche circa alle scopérte di A. Vespucci, eon Vaggiunta di una relazione
del medesimo finora inedita, compilate da 77 3 v C Fr. Bartozzi. Firenze 1789. 8.
C(Jaeck.)


