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zu tretten, nachdem wir ihne
n Schellen, Spiegel, Guͤrtel und andere Kleinigkeite
n gegeben hatten.
unſere Schiffe zuruck⸗ Aber ehe noch der Morgen graute, bemerkten wir am Geſtade eine zahl⸗ loſe Menge Volkes, Maͤnner, Weiber und Kinder, ſammt allen ihren Habſeligkeiten. Sie nahmen uns zuvorkommend und ſo freundſchaſtlich auf, als waen ſie uns ſchon lange gewoͤhnt. Maͤnner und Weiber gehen völliß nackt, ſind von mittlerer Groͤße, wohl geſtaltet, und von Farbe roͤth⸗ lich gelb. Außer den langen ſchwarzen Kopfhaaren laſſen ſie, weil ſie einen behaarten Leib für etwas Thieriſchwildes halten, an keinem andern Theile ein Haar aufkommen. Ihr Geſicht iſt breit und nicht einnehmend. Im Gange und Laufe ſind ſie leicht und ſchnell; unglaublich iſt ihre Fertigkeit im Schwimmen, beſonders die der Weiber. Bogen und Pfeile, die ſie mit Geſchicklichkeit fertigen, und, da ſie von Metallen nichts wiſſen, mit den Zaͤhnen wilder Thiere waffnen, oder hart brennen, ſind ihre Waffen. Sie treffen, wohin ſie zielen. Außerdem haben ſie Prugel und künſtlich ge⸗ arbeitete Knotenſtocke. Im Kampfe mit den Nachbarn üben ſie eine Grauſamkeit, die nichts verſchont, als aufbewahrt werden. In den Krieg nehmen ſie ihre Weiber mit, welche ihre Brduͤrfaiſſe auf dem Rücken tragen, und mit einer


